Viele Diskussionen über Künstliche Intelligenz in der Strategiearbeit beginnen mit Effizienz. Analysen lassen sich schneller vorbereiten, Märkte strukturierter beschreiben und Optionen systematischer vergleichen. Das ist richtig – aber es greift zu kurz. Die eigentliche Veränderung beginnt nicht dort, wo KI Zeit spart, sondern dort, wo sie die innere Qualität strategischer Arbeit sichtbar macht. Unklare Ziele führen zu unscharfen Analysen, widersprüchliche Annahmen zu widersprüchlichen Resultaten, fehlende Prioritäten zu einer Vielzahl plausibler Alternativen. KI wirkt damit zunächst wie ein Spiegel.
Spiegelung allein ist jedoch noch keine Entwicklung. Ein Führungsteam kann sehr klar sehen, wo seine strategische Arbeit unpräzise ist – und trotzdem nichts daraus machen. Erst wenn Wahrnehmung, Verdichtung und Entscheidung in eine wirksame Rückkopplung treten, entsteht etwas, das über Analyse hinausgeht.
Resonanz meint nicht Zustimmung, nicht Stimmungsabfrage und auch nicht bloss Feedback. Resonanz ist die Fähigkeit einer Organisation, relevante Erfahrungen aufzunehmen, zu verdichten, gemeinsam zu deuten und in erneuertes Handeln zu übersetzen. Das ist mehr als ein sprachlicher Unterschied. Es ist eine methodische Abgrenzung.
Die klassische Strategiearbeit ist häufig periodisch organisiert. Einmal im Jahr wird analysiert, im Workshop werden Optionen diskutiert, danach werden Beschlüsse formuliert. Dieses Vorgehen bleibt sinnvoll, aber es reicht in vielen Situationen nicht mehr aus. Denn die strategisch relevanten Hinweise entstehen nicht nur im Workshop und nicht nur in Marktstudien. Sie entstehen täglich: in Kundenkontakten, in Vertriebsbeobachtungen, in Reklamationen, in technischen Engpässen, in Projekten, die unerwartet stocken, oder in kleinen Verschiebungen der Nachfrage. Wenn solche Beobachtungen nicht verloren gehen, sondern systematisch aufgenommen werden, entsteht ein Strom strategischer Signale. KI kann helfen, diese Signale zu bündeln, Muster sichtbar zu machen und wiederkehrende Themen früh zu erkennen. Aber auch hier gilt: Verdichtung ist noch nicht Resonanz.
Resonanz entsteht erst dann, wenn diese verdichteten Hinweise wieder in die Organisation zurückwirken. Mitarbeitende bringen Erfahrungen ein. KI strukturiert und verdichtet sie. Führung bewertet Relevanz, trifft Entscheidungen und schafft neue Orientierung. Daraus entsteht organisationales Wissen. Strategie wird dann weniger zum punktuellen Planungsakt und stärker zu einem fortlaufenden Lern- und Entwicklungsprozess
Gerade deshalb sollte man Resonanz nicht mit blosser Reaktionsgeschwindigkeit verwechseln. Ein Unternehmen wird nicht strategisch reifer, weil es auf mehr Signale schneller reagiert. Reife zeigt sich vielmehr darin, dass es relevante von irrelevanten Entwicklungen unterscheiden kann. Wer jedes Signal ernst nimmt, wird hektisch. Wer Signale sauber verdichtet, mit den eigenen Annahmen abgleicht und daraus konsequente Entscheidungen ableitet, gewinnt strategische Klarheit. Urteilskraft wird damit wichtiger, nicht weniger wichtig. KI erweitert den Möglichkeitsraum; Führung muss ihn auf eine tragfähige Richtung reduzieren
Darin liegt auch die Abgrenzung zu einem weit verbreiteten Missverständnis: KI macht Strategie nicht automatisch besser. Sie ersetzt keine strategische Führung und sie nimmt dem Management keine Entscheidungen ab. Ihre stärkste Wirkung liegt häufig gerade darin, dass sie alte Schwächen nicht mehr verdeckt. Unklare Begriffe, nicht entschiedene Zielkonflikte oder vermischte Ebenen von Analyse, Ziel und Massnahme treten schneller offen zutage. KI beschleunigt deshalb keine schlechte Strategie. Sie entlarvt sie
Wenn man Resonanz ernst nimmt, verändert sich auch die Rolle von Strategie-Workshops. Sie sind nicht mehr nur Orte, an denen einmalig diskutiert und entschieden wird. Sie werden zu Ausgangspunkten eines strategischen Gedächtnisses. Hypothesen, Annahmen und Entscheidungen können später wieder aufgenommen, mit neuen Erfahrungen konfrontiert und neu bewertet werden.
Strategie entfaltet ihre Wirkung nicht im Workshop, sondern in der Resonanz danach
Unternehmen sollten den Begriff Resonanz nicht weich oder kulturell verstehen, sondern strategisch präzise. Resonanz braucht mindestens vier Elemente:
Erst diese Rückkopplung macht Strategie lernfähig. Ohne sie bleibt auch die beste Analyse ein statisches Dokument.
Das eröffnet grosse Chancen. Führungsteams können Entwicklungen früher erkennen, Annahmen expliziter machen und strategische Diskussionen konsistenter führen. Gleichzeitig entstehen aber auch neue Grenzen und Anforderungen. Je mehr Signale sichtbar werden, desto grösser wird die Gefahr der Übersteuerung. Nicht jedes Muster ist bedeutsam. Nicht jede Abweichung verlangt eine Kurskorrektur. Die eigentliche Führungsleistung liegt deshalb nicht im Sammeln immer neuer Hinweise, sondern in der disziplinierten Auswahl dessen, was strategisch zählt
Resonanz wird hier zum relevanten Begriff. Er beschreibt eine Form strategischer Arbeit, die weder in klassischer Planung aufgeht noch in technischer Automatisierung. Resonanz meint die wirksame Verbindung zwischen Erfahrung, Verdichtung, Urteil und Konsequenz. Sie macht sichtbar, dass Strategie nicht nur aus besseren Analysen entsteht, sondern aus der Fähigkeit, dem eigenen Unternehmen zuzuhören, Relevanz zu erkennen und daraus handlungsfähig zu werden
Die nächsten Jahre werden vermutlich nicht nur schnellere Strategiewerkzeuge hervorbringen, sondern neue Formen strategischen Lernens. Unternehmen, die diese Entwicklung nutzen wollen, sollten deshalb weniger über Tools sprechen und stärker über Denkdisziplin, Rückkopplung und strategische Reife. Denn am Ende bleibt eine einfache Einsicht:
Strategie gewinnt nicht durch mehr Information an Qualität, sondern durch bessere Unterscheidung. Diese Fähigkeit entsteht durch Resonanz.
Der Begriff Resonanz wird hier in einem funktionalen, organisationalen Sinn verwendet und unterscheidet sich vom engeren soziologischen Verständnis bei Hartmut Rosa.
In vielen Strategie-Workshops entsteht bei der SWOT zuerst genau das, was entstehen soll: Vielfalt. Das Führungsteam sammelt Beobachtungen, benennt Stärken und Schwächen, diskutiert Chancen und Gefahren. Auf den Pinnwänden hängen am Ende nicht selten 30 bis 50 Karten pro Quadrant. Insgesamt kommen so weit über hundert Einzelbeobachtungen zusammen. Diese Breite ist wertvoll, weil sie Erfahrung, Marktkenntnis und unterschiedliche Sichtweisen sichtbar macht. Gleichzeitig entsteht genau an diesem Punkt ein praktisches Problem: Die SWOT ist reichhaltig, aber noch nicht arbeitsfähig
Für die weitere Strategiearbeit reicht es nicht, viele Karten an der Wand zu haben. Wir verdichten diese zu einer aussagekräftigen SWOT Nicht bis zur Beliebigkeit, sondern bis zu jener Form, in der sie Orientierung gibt. Entscheidend ist nicht die Auflistung einzelner Punkte, sondern deren Verdichtung und Gewichtung. Lange, ungewichtete Listen gehören zu den typischen Schwächen der SWOT-Arbeit. Sie wiederholen Analyseergebnisse, statt sie auf eine strategisch relevante Ebene zu bringen
Genau hier setze ich KI in Workshops praktisch ein.
Das Vorgehen ist einfach und gerade deshalb nützlich. Zuerst erarbeitet das Team die SWOT klassisch im Workshop: Diskussion, Kartenarbeit, Sammlung an der Wand. Erst nachdem dieser Denkprozess stattgefunden hat, kommt KI ins Spiel. Das ist wichtig. Denn die SWOT ist kein rein technisches Sortierproblem, sondern ein strukturierter Denkraum für das Führungsteam. Die gemeinsame Diskussion bleibt der eigentliche Kern der Arbeit
In einer Pause lassen wir die Karten fotografieren und danach von der KI einlesen und in eine erste saubere Form bringen. KI kann dabei einzelne Karten, die oft nur aus Stichworten bestehen, präzisieren, sprachlich klären und auf eine einheitliche Ausdrucksebene heben. In einem dokumentierten Praxisbeispiel dauerte dieser Schritt für Digitalisierung, Präzisierung und Konsolidierung rund 20 Minuten
Anschliessend übernimmt KI den nächsten Schritt: die Konsolidierung innerhalb der vier SWOT-Felder. Ähnliche Aussagen werden gebündelt, redundante Punkte reduziert, überlappende Inhalte zusammengeführt. Ziel ist nicht eine schönere Liste, sondern eine arbeitsfähige Übersicht. Aus 30 oder 40 Einzelkarten im Feld «Stärken» sollen nicht mehr 30 oder 40 Punkte bleiben, sondern vielleicht fünf bis sieben Kernaussagen. Dasselbe gilt für Schwächen, Chancen und Gefahren
Der Zeitgewinn ist der sichtbarste Effekt, aber nicht der wichtigste. Natürlich spart KI Zeit. Sie übernimmt genau jene Arbeit, die sorgfältig gemacht werden muss, aber nicht zwingend im Plenum stattfinden sollte: ähnliche Karten vergleichen, Formulierungen harmonisieren, Mehrfachnennungen erkennen, unterschiedliche Abstraktionsebenen bereinigen. Dieser Nutzen ist konkret messbar. Doch der strategisch interessantere Effekt ist ein anderer: Die Diskussion im Team beginnt nach der Konsolidierung auf einer deutlich höheren Ebene
Sobald die verdichtete SWOT vorliegt, diskutiert das Team nicht mehr darüber, ob eine bestimmte Beobachtung überhaupt schon auf einer Karte steht. Es diskutiert darüber, ob die konsolidierte Aussage wirklich trifft.
Genau diese Klärung ist wertvoll. KI hilft, Übersicht zu schaffen. Die Gewichtung entsteht im Dialog
Aus meiner Sicht ist das der eigentliche Fortschritt. Der Workshop wird nicht beschleunigt, indem man Diskussionen ersetzt. Er wird verbessert, weil sich die Diskussion verschiebt: weg vom Sammeln und Sortieren, hin zur Verifikation, zur Schärfung und zur strategischen Gewichtung. Führungsteams gewinnen schneller ein gemeinsames Verständnis der Ausgangslage, und Diskussionen konzentrieren sich stärker auf Bewertung und Priorisierung statt auf das Sammeln einzelner Fakten
Gerade bei einem so praktischen Anwendungsfall ist die Rollenklärung wichtig. KI konsolidiert. Das Team entscheidet.
Diese Trennung ist nicht nur methodisch sauber, sondern in der Praxis entscheidend. Die endgültige Auswahl der SWOT-Elemente erfolgt immer im Workshop. KI liefert Vorschläge zur Strukturierung, nicht zur strategischen Gewichtung
Das heisst konkret: Wenn die KI aus vielen Karten fünf verdichtete Stärken formuliert, dann ist das nicht das Endergebnis. Es ist eine Arbeitsgrundlage. Das Führungsteam muss prüfen, ob die Aussage inhaltlich stimmt, ob sie die richtige Flughöhe hat und ob sie wirklich für die Zukunft des Unternehmens relevant ist. Eine Formulierung kann übernommen werden, sie kann geschärft werden oder sie wird bewusst verworfen.
Gerade darin liegt die Stärke der Zusammenarbeit. KI reduziert Komplexität, ohne Verantwortung zu übernehmen. Sie schafft Klarheit, aber sie trifft keine Entscheidung. Strategie bleibt Führungsarbeit
Eine konsolidierte SWOT ist nicht einfach ein schöneres Workshop-Protokoll. Sie ist das Konzentrat der Analyse. Sie schafft Orientierung, Fokus und eine gemeinsame strategische Sprache. Vor allem bildet sie die belastbare Grundlage für den nächsten Schritt: die Formulierung der strategischen Fragen
Genau deshalb lohnt sich diese Verdichtung. Wenn die SWOT in einer vorstandsgerechten, managementtauglichen Form vorliegt, lässt sich mit ihr wirklich weiterarbeiten. Dann können aus Beobachtungen Fragen werden. Und erst dann wird sichtbar, worauf die Strategie später eigentlich antworten muss.
Die Erfahrung aus der Praxis ist klar: KI erleichtert die konsequente Reduktion umfangreicher SWOT-Listen deutlich. Die Wirkung der SWOT steigt, wenn die Zahl der Elemente je Quadrant klar begrenzt wird. Und eine konsolidierte SWOT verbessert die Qualität der anschliessenden Diskussion spürbar
Wer KI in der Strategiearbeit sinnvoll einsetzen will, muss nicht mit grossen Konzepten beginnen. Es reicht oft, an einer sehr konkreten Stelle anzusetzen, an der der Nutzen unmittelbar sichtbar wird.
Die Konsolidierung der SWOT im Workshop ist ein solcher Punkt.
Das Team denkt, sammelt, streitet und gewichtet. KI hilft danach, das Vorhandene zu präzisieren, zu bündeln und auf eine arbeitsfähige Form zu verdichten. Das spart Zeit, aber vor allem hebt es die Qualität der Diskussion. Nicht weil die Maschine strategisch denkt, sondern weil sie dem Führungsteam hilft, schneller zu dem Material zu kommen, über das es wirklich entscheiden muss.
Im nächsten Schritt wird genau aus dieser verdichteten SWOT das abgeleitet, was im Strategieprozess oft zu wenig sorgfältig behandelt wird: die strategischen Fragen. Und dort zeigt sich dann, ob die Konsolidierung wirklich gelungen ist.
Wann stellen wir Fragen – und wann gestalten wir Antworten?
In der Strategiearbeit mit Führungsteams zeigt sich derzeit ein neues Spannungsfeld: Künstliche Intelligenz wird immer häufiger in Analysen, Diskussionen und Entscheidungsprozesse einbezogen. Die Frage ist nicht mehr, ob KI eingesetzt wird, sondern an welcher Stelle sie tatsächlich Wirkung entfalten kann.
Die Erfahrungen aus den ersten praktischen Anwendungen sind vielschichtig. In manchen Situationen verlaufen Diskussionen schneller und strukturierter, in anderen entsteht zusätzliche Klarheit über Zusammenhänge und Annahmen. Gleichzeitig zeigt sich jedoch immer wieder, dass strategisches Denken trotz technischer Unterstützung anspruchsvoll bleibt und sich nicht einfach automatisieren lässt.
Gerade in der praktischen Arbeit wird deshalb rasch deutlich: Wer den Nutzen von KI verstehen will, muss zuerst verstehen, wie Strategiearbeit selbst strukturiert ist.
Strategiearbeit ist ein Prozess. Unternehmen analysieren ihre Ausgangslage, reflektieren Entwicklungen im Markt und im Wettbewerb und leiten daraus Konsequenzen für ihre zukünftige Ausrichtung ab. Häufig wird dieser Prozess jedoch als eine durchgehende Abfolge verstanden:
In der Praxis zeigt sich eine differenziertere Struktur. Zwischen der analytischen Klärung der Ausgangslage und der eigentlichen Gestaltung der strategischen Richtung liegt eine eigenständige Denkphase, die in vielen Strategieprozessen zu wenig bewusst gestaltet wird: die Formulierung der strategischen Fragen.
Strategische Fragen entstehen aus der Analyse und verdichten sich häufig in der SWOT. Sie beschreiben, welche Themen sich für ein Unternehmen tatsächlich stellen und worüber im Kern entschieden werden muss.
Solche Fragen entstehen typischerweise aus Entwicklungen wie:
Strategische Fragen sind niemals allgemein gültig. Sie sind immer unternehmensspezifisch und immer zeitspezifisch. Was heute eine zentrale strategische Frage darstellt, kann in wenigen Jahren bereits beantwortet oder bedeutungslos sein. Umgekehrt kann eine Fragestellung, die für ein Unternehmen existenziell ist, für ein anderes keinerlei Relevanz haben.
Wenn strategische Fragen nicht explizit formuliert werden, entsteht ein typisches Muster. Führungsteams springen nach der Analyse direkt in die Gestaltung. Optionen werden diskutiert, Initiativen entwickelt und Massnahmen priorisiert – oft ohne dass klar ist, welches strategische Problem damit eigentlich gelöst werden soll.
Strategische Fragen bilden deshalb das Fundament der späteren Gestaltung.
Erst wenn strategische Fragen sauber formuliert sind, beginnt die eigentliche Gestaltungsarbeit. In dieser Phase geht es darum, mögliche Antworten zu entwickeln und Entscheidungen vorzubereiten. Dazu gehören unter anderem:
Der Denkmodus verändert sich in dieser Phase deutlich. Es geht weniger um Verständnis der Ausgangslage als um Auswahl und Richtung. Strategie zeigt sich letztlich darin, welche Antworten ein Unternehmen verfolgt – und welche bewusst verworfen werden, um die gestellten Fragen zu lösen.
In den kommenden Wochen werde ich zeigen, wie KI in unterschiedlichen Phasen der Strategiearbeit eingesetzt werden kann — in der Analyse, bei der Klärung strategischer Fragen, in der Entwicklung von Optionen und in der Ausarbeitung von Massnahmen.
Manches wird dadurch einfacher, manches schneller, und vieles auch überraschend anspruchsvoll.
Viele Unternehmen beschäftigen sich derzeit intensiv mit Künstlicher Intelligenz in der Strategiearbeit.
Die Diskussion dreht sich meist um Fähigkeiten: Was kann KI analysieren? Wie schnell kann sie Optionen entwickeln? Kann sie Entscheidungen vorbereiten?
Die interessantere Frage lautet jedoch:
Was wird sichtbar, wenn KI in die strategische Arbeit eines Unternehmens eingebunden wird?
Der Philosoph Ludwig Wittgenstein schrieb einst, dass sich die entscheidenden Dinge nicht immer sagen lassen – sie zeigen sich.
Genau das geschieht derzeit in vielen Strategierunden.
Strategische Arbeit beruht auf wenigen, aber anspruchsvollen Voraussetzungen:
klare Ziele, konsistente Annahmen, explizite Prioritäten und die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen.
Solange diese Voraussetzungen unscharf bleiben, lässt sich vieles kaschieren.
Strategiedokumente können umfangreich sein, Diskussionen intensiv und Workshops produktiv wirken — ohne dass die eigentlichen Widersprüche sichtbar werden.
Mit dem Einsatz von KI verändert sich diese Dynamik.
Sie verarbeitet Struktur — und macht genau dadurch sichtbar, wie klar oder unklar ein Unternehmen strategisch denkt.
Die Qualität strategischer Arbeit spiegelt sich unmittelbar in den Ergebnissen der KI-Unterstützung:
Unklare Ziele führen zu beliebigen Antworten.
Widersprüchliche Annahmen erzeugen widersprüchliche Analysen.
Fehlende Prioritäten produzieren eine Vielzahl plausibler Alternativen.
Das ist kein technisches Problem.
Es ist eine präzise Rückmeldung über den Zustand der strategischen Führung.
In der klassischen Strategiearbeit konnten Unklarheiten lange bestehen bleiben.
Dokumente dienten nicht selten dazu, organisationalen Konsens zu sichern — nicht Entscheidungen zu erzwingen.
KI verändert diese Logik.
Sie zwingt zur Präzision.
Nicht aus pädagogischem Anspruch, sondern aus formaler Konsequenz.
Wer
KI ist kein Korrektiv.
Sie ist ein Spiegel.
Die eigentliche Wirkung von KI liegt nicht in ihrer Rechenleistung, sondern in ihrer Strenge.
Sie verhandelt keine Begriffe, kaschiert keine Konflikte und füllt keine Leerräume mit Bedeutung.
In der Zusammenarbeit mit KI treten typische strategische Schwächen offen zutage:
Was früher durch Rhetorik oder Kompromissformeln verdeckt werden konnte, wird nun sichtbar.
Damit verschiebt sich auch der Fokus im Umgang mit KI.
Nicht Tools oder Plattformen sind entscheidend, sondern Denkdisziplin.
Unternehmen, die KI sinnvoll nutzen wollen, müssen lernen:
Erst dann wird KI zu einem produktiven Werkzeug — nicht als Entscheider, sondern als Sparringspartner.
Künstliche Intelligenz beschleunigt keine schlechte Strategie.
Sie macht sie sichtbar.
Sie garantiert keine besseren Entscheidungen.
Aber sie zeigt sehr schnell, ob ein Unternehmen überhaupt entscheidungsfähig ist.
Der Nutzen von KI beginnt deshalb nicht bei der Technologie.
Er beginnt bei der Qualität des Denkens.
KI ist kein Ersatz für strategische Führung.
Sie ist ihr Prüfstein.
KI in der Strategiearbeit: Die vier Bausteine für brauchbare Ergebnisse
Viele Führungskräfte beginnen ihre ersten Experimente mit Künstlicher Intelligenz sehr einfach. Sie öffnen ein KI-System und stellen eine Frage. Zum Beispiel:
„Welche Trends gibt es im Maschinenbau?“
Die Antwort kommt schnell. Sie wirkt plausibel und enthält mehrere Punkte, die grundsätzlich stimmen. Trotzdem bleibt oft ein unbefriedigendes Gefühl zurück. Die Antwort ist korrekt – aber sie bleibt allgemein. Der Grund dafür liegt selten in der Technologie. Moderne KI-Systeme sind erstaunlich leistungsfähig. Entscheidend ist vielmehr der Rahmen, in dem sie arbeiten.
In der Strategiearbeit hat sich dafür ein einfaches Modell bewährt:
1. Der Systemrahmen
Der erste Baustein definiert das methodische Umfeld, in dem die KI arbeitet. Dazu gehören beispielsweise:
Ohne diesen Rahmen arbeitet die KI wie ein allgemeiner Gesprächspartner und liefert Antworten, die eher wie ein Lexikonartikel klingen. Mit einem klar definierten Systemrahmen arbeitet sie dagegen innerhalb einer konsistenten Methode.
2. Die Rolle der KI in der Strategiearbeit
Im zweiten Schritt erhält die KI eine klare Rolle. Sie kann zum Beispiel arbeiten als
In der Strategiearbeit definieren wir die Rolle meist als Strategieexperte nach dem St. Galler Modell. Dadurch werden Analysen aus einer klaren Perspektive formuliert.
3. Unternehmenswissen
Strategische Fragen lassen sich nie isoliert beantworten. Sie hängen immer vom konkreten Unternehmen ab. Die KI benötigt deshalb Informationen über:
Dieses Wissen wird im Verlauf der Strategiearbeit systematisch aufgebaut. Oft beginnt es mit einem einfachen Firmenprofil und wächst dann Schritt für Schritt durch Marktanalysen, Wettbewerberprofile und Trendanalysen.
4. Die präzise Fragestellung
Erst danach folgt der vierte Baustein: die eigentliche Frage. Eine allgemeine Frage führt zu einer allgemeinen Antwort. Eine präzise Frage berücksichtigt dagegen Branche, Region, Zeithorizont und Informationsquellen.
Zum Beispiel:
Welche externen Trends beeinflussen in den nächsten fünf bis zehn Jahren Industriezulieferer im Maschinenbau in Europa, China und den USA?
Der Unterschied in der Qualität der Analyse ist erheblich.
Viele Menschen glauben, der Nutzen von KI liege in der Geschwindigkeit der Antworten. In der Strategiearbeit zeigt sich jedoch etwas anderes: Der entscheidende Faktor ist Struktur.
Erst wenn Systemrahmen, Rolle, Unternehmenswissen und präzise Fragestellung zusammenkommen, wird KI zu einem wirklich nützlichen Werkzeug für strategische Analysen.
Eine ausführlichere Beschreibung dieses Ansatzes findet sich auch im Buch „Strategieentwicklung mit KI“, in dem gezeigt wird, wie KI konkret in der strategischen Arbeit eingesetzt werden kann – und wo ihre Grenzen liegen.
Künstliche Intelligenz beschleunigt Analysen und generiert Handlungsoptionen – sie trifft jedoch noch keine unternehmerischen Entscheidungen. Dafür legt sie offen, wo Annahmen unklar bleiben, Argumentationen widersprüchlich sind oder Prioritäten fehlen. Genau hier setzt das Buch«Strategieentwicklung mit KI» an.
KI ist in den Unternehmen angekommen. Berichte werden schneller erstellt, Marktanalysen in Sekunden generiert, Präsentationen automatisiert. Effizienzgewinne sind sichtbar und messbar. Und so stellt sich auch die Frage: Was bedeutet das für die Strategiearbeit?
Viele erwarten, dass KI strategische Entscheidungen erleichtert. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild. KI beschleunigt Analyse – aber sie verschärft auch Unklarheiten. Denn strategische Schwächen entstehen selten durch fehlende Daten. Sie entstehen durch unpräzises Denken.
Typische Problembereiche sind:
Solange diese Punkte nicht geklärt sind, liefert auch die beste KI nur scheinbar überzeugende Ergebnisse.
KI reagiert empfindlich auf Vagheit. Je präziser die Fragestellung, desto brauchbarer die Antwort. Je unklarer die Ausgangslage, desto beliebiger das Resultat. Genau darin liegt ihr strategischer Wert: Sie wirkt wie ein Spiegel. Sie macht sichtbar, wo Begriffe nicht definiert, Hypothesen nicht geprüft und Ziele nicht sauber formuliert sind.
Genau hier setzt das Buch «Strategieentwicklung mit KI» an. Es zeigt anhand konkreter Beispiele, wie KI Marktanalysen konsistent auswertet, SWOT-Elemente strukturiert zusammenführt und daraus die zentralen strategischen Fragestellungen eines Unternehmens ableitet. Doch erst in der vertieften Auseinandersetzung mit den Ergebnissen werden Annahmen explizit, die Argumentationslogik transparent und die Schlussfolgerungen überprüfbar. Diese Logik wird im Buch auf weitere zentrale Elemente der Strategiearbeit übertragen.
Dabei geht es nicht um Technikbegeisterung, sondern um Disziplin. Nicht um Automatisierung, sondern um Klarheit. Strategie bleibt eine Frage der Urteilskraft. Doch je leistungsfähiger KI wird, desto höher werden die Anforderungen an sauberes Denken.
Wenn Information billig wird, wird Denken entscheidend.
Wer Verantwortung trägt, sollte diese Entwicklung nicht nur beobachten – sondern methodisch nutzen. Mehr dazu im Buch «Strategieentwicklung mit KI».
Im heutigen, schnelllebigen Geschäftsumfeld stehen KMU und Beratungsunternehmen vor der Herausforderung, ihre strategischen Entscheidungen auf fundierte und aktuelle Informationen zu stützen. Die fortschreitende Digitalisierung und die Verfügbarkeit großer Datenmengen ermöglichen es Unternehmen, Künstliche Intelligenz (KI) als Schlüsseltechnologie für eine effektive Strategieentwicklung zu nutzen. Mit der Integration von KI in der Strategy.app bieten wir einen strukturierten Ansatz, der Unternehmen dabei unterstützt, ihre Strategien systematisch zu entwickeln und zu implementieren. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über die Struktur unseres KI-gestützten Konzeptes.
Die klar definierte Struktur unseres Integration von KI in der Strategy.app bietet zahlreiche Vorteile:
Die Kombination aus Künstlicher Intelligenz und einem strukturierten Ansatz zur Strategieentwicklung eröffnet KMU und Strategieberatern neue Möglichkeiten. Somit bekommen auch Sie die Chance, Ihre Strategieentwicklung zu revolutionieren und in der digitalen Landschaft erfolgreich zu bleiben. Besuchen Sie uns auf www.strategy.app und entdecken Sie die Vorteile unseres innovativen Konzepts zur Entwicklung von Unternehmensstrategien. Starten Sie noch heute Ihre digitale Reise zur effektiven Strategieentwicklung!
In vielen Unternehmen ist die Berichterstattung über die Unternehmensstrategie eine wiederkehrende Herausforderung. Ob neu zusammengesetzter Verwaltungsrat, frisch ernannte Geschäftsführung oder Anforderungen seitens der Banken – der Druck, regelmässige und konsistente Berichte zu liefern, ist hoch. Doch oft gestaltet sich dieser Prozess alles andere als effizient. Stattdessen erleben wir eine ständige Jagd nach Informationen, die viel Zeit in Anspruch nimmt und oft zu inkonsistenten Ergebnissen führt. Wir schlagen vor, die Managementberichte mit dem Strategieassistenten zu erstellen.
Stellen Sie sich vor, ein dringender Bericht über die Strategie Ihres Unternehmens ist fällig. Die Verantwortlichen am Tisch verhalten sich wie Ameisen auf der Suche nach Nahrung: Wo sind die aktuellsten Daten? Was genau wird gefordert? Alte SWOT-Analysen werden herausgekramt, neuen Diagramme werden erstellt, und gleichzeitig wird bereits ein vager Zeitrahmen festgelegt. Das Ergebnis ist ein Bericht, der so schnell aus dem Gedächtnis verschwindet, wie er erstellt wurde – nur um beim nächsten Mal wieder von vorne zu beginnen.
Wie lässt sich diese mühselige Arbeit vermeiden? Der Schlüssel liegt in der konsequenten Trennung von Strategieentwicklung und Berichterstattung. Ein Blick auf die Buchhaltung veranschaulicht dies: Während des Jahres wird die Buchhaltung laufend geführt, und zum Jahresabschluss nutzt man die bereits vorhandenen Daten, die grösstenteils automatisiert aufbereitet werden. Niemand käme es in den Sinn, für den Abschluss plötzlich alles zusammenzusuchen und neu zsummenzustellen. Warum sollte man in der Strategieentwicklung also einen anderen Ansatz verfolgen?
Hier unser Vorschlag:
Richten Sie die Strategieentwicklung als einen fortlaufenden Prozess ein, unabhängig von Berichtsterminen. Die Verantwortlichen sind dabei festgelegt, die Ziele terminiert und der jährliche Strategiereview gibt Auskunft über den Fortschritt. Dieser strukturierte Ansatz nimmt nicht nur den Druck im Moment der Berichterstellung, sondern sorgt auch für kontinuierliches Bewusstsein und Engagement der Mitarbeiter in Bezug auf die Unternehmensstrategie.
Nutzen Sie ein standardisiertes Management Summary, wie das von der Strategy.app. Diese strukturierte Vorlage ermöglicht es, auf konsistente Daten zuzugreifen und Berichte in kürzester Zeit zu erstellen – ob webbasiert, in PowerPoint oder auf Wunsch als Fliesstext.

Für die die Managementberichte mit dem Strategieassistenten von Strategy.app verwenden wir intelligente Algorithmen, um die Struktur des gewünschten Berichts zu erkennen und analysiert die relevanten Daten aus der Strategie-App. Bei Anfragen erstellt er einen präzisen Entwurf oder Vorschlag in klarer, verständlicher Sprache.
Die KI ermöglicht es, kontextbezogene Informationen authentisch und kohärent zu bündeln und erstellt einen Bericht, der die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Gremiums erfüllt. Dies bedeutet nicht nur Zeitersparnis, sondern auch steigende Qualität der Berichte, da diesem konsistente Daten zugrundeliegen, die immer aktuell sind. Anstatt Stunden mit dem Suchen und Zusammenstellen von Informationen zu verbringen, können sich die Verantwortlichen auf eine rasche, qualitativ hochwertige Berichterstattung konzentrieren.
Ein Unternehmen hat vor kurzem seinen Verwaltungsrat neu zusammengesetzt. Unter den Mitgliedern befinden sich Juristen, die den Wunsch äussern, einen Bericht in Fliesstext zu erhalten. Das Strategieteam bekommt den Auftrag, diesen Bericht in Word zu erstellen. Der gesamte Prozess erfordert einen erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand. Dabei entstehen hervorragende Ergebnisse, die jedoch durch den hohen Aufwand teuer erkauft sind.
Hier kommt der Strategieassistent ins Spiel: Statt den Bericht von Grund auf neu zu erstellen, analysiert er die Struktur der der Vorgaben und sucht in der Strategy.app nach den benötigten Informationen. In kürzester Zeit ensteht ein hervorragender Entwurf in klarer, verständlicher Sprache, den wir nur nur noch redigieren müssen. Dies reduziert nicht nur die Arbeitslast für das Strategieteam, sondern sorgt auch für schnellere Abläufe und bessere Ergebnisse im Berichtswesen.
Der ständige Neuanfang bei der Berichterstattung über die Unternehmensstrategie muss der Vergangenheit angehören. Lassen Sie die Managementberichte mit dem Strategieassistenten erstellen und setzen Sie auf eine strukturierte Strategieentwicklung und nutzen Sie die leistungsstarken Tools von Strategy.app, um Berichte schnell, konsistent und effizient zu erstellen.
Sind Sie interessiert? Erleben Sie den Unterschied mit dem Strategieassistenten!
Indem wir den ersten Workshop mit einer SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken) beginnen, können wir den Erfolg entscheidend beeinflussen. Diese Methode ermöglicht es den Teammitgliedern, ihre Perspektiven zu den internen und externen Faktoren eines Unternehmens zu äussern, bevor umfassende Analysen und Marktstudien durchgeführt werden. Indem wir Strategieprozess beginnen mit einer SWOT, schaffen wir ein solides Fundament, auf dem die strategischen Überlegungen basieren.
In jedem Strategieprozess erste Workshop entscheidend, um das Team von Anfang an einzubinden. Deshalb starten wir diesen Workshop mit der SWOT-Analyse, selbst wenn noch nicht alle relevanten Unterlagen vorliegen. Die Teilnehmer sind aufgefordert, ihr Wissen und ihre Perspektiven zu den Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Unternehmens auf Karten zu sammeln.
Dieser Ansatz fördert nicht nur den Austausch und das Engagement der Teammitglieder, sondern stellt auch sicher, dass jeder die Möglichkeit hat, seine Gedanken einzubringen. Das Ergebnis der SWOT-Analyse reflektiert in der Regel bereits 80 % oder mehr der relevanten Faktoren, und es schafft ein starkes Fundament für die anschliessende Strategieentwicklung. Durch diese methodische Herangehensweise stärken wir das Commitment der Mitarbeiter und legen den Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
In den Wochen vor diesem ersten Workshop erhalten die Teammitglieder spezifische Hausaufgaben. Diese Aufgaben können Folgendes umfassen:
Durch die Bereitstellung dieser Informationen vor dem Workshop sind die Teilnehmer gut gerüstet, um aktiv an der SWOT-Analyse mitzuwirken. Es wird jedoch darauf geachtet, dass keine zusätzlichen Marktstudien oder Analysen vorab durchgeführt werden – der Fokus liegt auf dem vorhandenen Wissen innerhalb des Teams bzw des Unternehmens.
Strategieprozess beginnen mit einer SWOT heisst, im ersten Workshop wird die SWOT-Analyse als erstes in voller Form durchgeführt. Die Teilnehmer bringen ihre gesammelten Erkenntnisse ein, was zu einer dynamischen und fokussierten Diskussion über die strategischen Fragen des Unternehmens führt. Die Ergebnisse der SWOT-Analyse bilden die Grundlage für die identifizierten Hauptherausforderungen bzw. für die strategischen Fragen des Unternehmens.
Nach der gemeinsamen Erarbeitung der SWOT steht eine wichtige Frage auf der Tagesordnung: „Welchen zusätzlichen Analysebedarf haben wir?“ Wir machen nur notwendige Analysen, die zur Vervollständigung dienen und die strategischen Fragen schärfen.
Die Nutzung von Workshops zur SWOT-Analyse bringt mehrere Vorteile mit sich:
Der Berater hat in diesem Prozess eine zentrale Rolle. Er agiert nicht nur als Moderator, sondern sorgt auch dafür, dass die Methode stringent eingehalten wird. Widerstand oder unerwünschte Einflüsse müssen neutralisiert werden. Alle Mitglieder müssen bereit sein, sich aktiv in den Prozess einzubringen, andernfalls passt es möglicherweise nicht in das Team.
Der Beginn des ersten Workshops mit einer SWOT-Analyse stellt einen kraftvollen Ansatz dar, um eine engagierte und fokussierte Strategieentwicklung zu ermöglichen. Mit diesem klaren Rahmen bieten Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Damit werden sie sich mit der Unternehmensstrategie zu identifizieren – ganz im Sinne unserer 10 Thesen: «Mitarbeiter sind die besten Strategen«.
Wenn Sie diesen Ansatz in Ihrem Unternehmen ausprobieren möchten, lassen Sie sich von Strategy.app unterstützen. Die Plattform bietet eine strukturierte Möglichkeit, die Ergebnisse Ihres Workshops zu dokumentieren und auszuarbeiten.
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«StrategieKompakt» ist eine erprobte Methode, mit der Sie in nur zwei Tagen Ihre Unternehmensstrategie erarbeiten. Mit diesem Vorgehen gibt es keine endlosen Diskussionen über Monate hinweg, aber auch keine spontanen «Hauruck-Aktionen» mit einer Liste von «Issues», die am nächsten Tage wieder auf die Seite gelegt werden. Stattdessen erhalten Sie nach zwei Tagen das Gerüst einer konsistenten und robusten Strategie, mit der Sie direkt in die Umsetzung gehen können.
Künstliche Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Einfluss auf viele Bereiche der Unternehmensführung, insbesondere auf die Strategieentwicklung. Bei Strategy.app haben wir verschiedene Ansätze entwickelt, um KI in den Strategieentwicklungsprozess zu integrieren. Doch trotz dieser Fortschritte sind uns in der Praxis auch Grenzen der KI aufgefallen. In diesem Artikel beleuchten wir daher die Herausforderungen, die wir bei der Nutzung von KI in der Strategieentwicklung erlebt haben, und geben Einblicke, wie wir diese in der weiteren Entwicklung von Strategy.app berücksichtigen.
In der Zusammenarbeit mit unseren Nutzern haben wir erfolgreich KI für verschiedene Aufgaben eingesetzt, darunter:
Doch bei der Anwendung zur Ausarbeitung strategischer Optionen sind wir auf Herausforderungen gestossen, die wir im Folgenden näher erläutern.
Ein zentrales Problem war die Allgemeinheit der Vorschläge, die die KI generierte. Viele der Ideen waren plattitüdenhaft und liessen sich ohne tiefes Verständnis der spezifischen Unternehmenssituation anwenden. Dies stellte sich als Limitation der KI heraus, die oft auf vorgefertigten Daten und Modellen basiert.
Die KI benötigt daher umfangreiche und qualitativ hochwertige Daten aus dem Unternehmen, um relevante Analyse- und Entwicklungsergebnisse liefern zu können. In unserem letzten Projekt war der Mangel an spezifischen Informationen wahrscheinlich der Grund dafür, dass die Vorschläge der KI weniger anpassbar und konkret waren.
Ein weiteres Problem stellte die geschwungene Sprache der KI dar, die oft den Eindruck von Wissen vermittelte, jedoch bei näherer Untersuchung wenig Substanz aufwies. Die KI kann zwar Texte generieren, jedoch muss sie im richtigen strategischen Kontext arbeiten, um wirkliche Mehrwerte zu schaffen.
Durch unsere Erfahrungen haben wir wichtige Erkenntnisse über die Grenzen der KI gewonnen, die wir in die Entwicklung von Strategy.app einfliessen lassen:
Obwohl wir bei der Anwendung von KI in der Strategieentwicklung auf Herausforderungen gestossen sind, erkennen wir gleichzeitig auch das Potenzial dieser Technologie. Nicht alles, was die KI vorgeschlagen hat, war schlecht; im Gegenteil, es gab zwei vielversprechende Ideen, die wir in unseren strategischen Prozess aufgenommen haben.
Wir sind bestrebt, diese Grenzen der KI zu überwinden und eine Plattform zu entwickeln, die es KMU ermöglicht, ihre Unternehmensstrategien durch die Kombination von Mitarbeiterwissen und KI-Intelligenz effektiv zu gestalten.
Sind Sie neugierig auf die Möglichkeiten von KI in Ihrer Strategieentwicklung? Testen Sie Strategy.app oder kontaktieren Sie einen unserer Experten, um mehr darüber zu erfahren, wie wir Ihnen helfen können, Ihre strategischen Ziele zu erreichen.