Updates zum Thema Strategie

In der schnelllebigen Geschäftswelt von heute ist es entscheidend, aktuell zu bleiben und sich stetig weiterzuentwickeln. Um Ihnen dabei zu helfen, bieten wir regelmäßig «Updates zum Thema Strategie» an. Diese ein bis zweimonatlichen Updates sind speziell darauf ausgerichtet, Ihnen praxisnahe Tipps und Einblicke in die Nutzung strategischer Tools und Methoden zu geben. Unser Hauptziel ist es, Ihnen jeden Monat nutzbringende Anleitungen zu bieten. Diese, die es Ihnen ermöglichen, in der heutigen dynamischen Geschäftswelt erfolgreich zu sein.

Unsere «Updates zum Thema Strategie» beginnen mit einem detaillierten Leitfaden zum Kundennutzen, einem kritischen Element jeder erfolgreichen Strategie. Dieser Leitfaden verbindet Theorie mit Praxis. Er ist der Startschuss für eine Reihe weiterer Themen, die wir in den kommenden Monaten behandeln werden. Durch konkrete Beispiele lernen Sie, wie Sie strategische Werkzeuge effektiv im täglichen Geschäft einsetzen. Damit können Sie die Herausforderungen der modernen Geschäftswelt zu meistern.

Ein besonderes Highlight unseres Angebots ist der Zugang zur STRATEGY.APP®. Das ist eine Software, die speziell für die Entwicklung und Implementierung Ihrer Unternehmensstrategie konzipiert wurde. Mit «Updates zum Thema Strategie» können Sie unmittelbar relevante Themen wie den Kundennutzen praktisch anwenden. Das macht Strategiearbeit erheblich einfacher und effektiver.

Zudem bieten wir Ihnen Zugang zur STRATEGY.APP® Community Plattform. Hier tasuchen Sie sich mit Fachexperten aus und profitieren von deren Erfahrungen. Hier finden Sie eine Vielzahl von Artikeln und Erfahrungsberichten, die Ihnen neue Perspektiven eröffnen und Ihr Verständnis für strategische Konzepte erweitern.

Wir sind überzeugt, dass die Kombination aus unseren «Updates zum Thema Strategie», der STRATEGY.APP® und dem Zugang zu einer engagierten Community Ihnen hilft, Ihre strategischen Ziele effizient zu erreichen.

Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihre Strategiearbeit weiterzuentwickeln und Ihre Position in der heutigen geschäftlichen Dynamik zu stärken.

Handbuch Unternehmensstrategien 3

Structure follows Strategy hat der berühmte Management-Guru Peter Drucker schon vor vielen Jahren formuliert. Wir gehen auch heute noch davon aus, dass zuerst die Strategie zumindest in den Grundzügen stehen muss, um dann die Organisation danach auszurichten.

Im Folgenden skizzieren wir Ansätze, wie Sie die organisatorische Anpassung und die Umsetzung der Strategie erfolgreich angehen können. Wir gehen aus vom klassischen strategischen Controlling, das die Steuerung der Umsetzung in die Hand nimmt.

Alle Aspekte der Strategieentwicklung werden eingehend anhand der STRATEGY.APP vorgestellt und erklärt – mit vielen Vorlagen und praktischen Beispielen zum Downloaden.

Band 3: Organisation und Umsetzung

In Band 3 zeigen wir auf

Format: Ebook PDF, 74 Seiten

Handbuch Unternehmensstrategien 2

Im zweiten Band stellen wir die Grundsätze der Strategieentwicklung vor. Es sind Gesetzmässigkeiten wie die Erfahrungskurve und die davon abgeleitete «Economies of Scale», die Komplexitätskurve im Zusammenhang mit der ABC-Analyse sowie Erfolgsptenziale wie z.B. Marktposition und Kostenposition.

Dann kommen wir zu den gängigsten Instrumente, die in der Strategieentwicklung eingesetzt werden. Hier geht es z.B. um den Zusammenhang zwischen Diagnose, SWOT und Hauptherausforderungen. sowie dem Bindeglied zwischen Diagnose und Gestaltung, dem StrategyBoard.

Band 2: Unternehmensstrategien – Grundsätze und Instrumente

In diesem Band 2 zeigen wir auf

Format Band 2: Ebook PDF, 86 Seiten

Handbuch Unternehmensstrategien 1

Unter dem Titel «Unternehmensstrategien» liegt eine praktische Anleitung in drei handlichen Bänden vor, speziell geschrieben für KMU. Diese unterstützt Sie dabei, zusammen mit den Mitarbeitern Ihre Unternehemnsstrategie zu entwickeln.

Alle Aspekte der Strategieentwicklung werden eingehend anhand der STRATEGY.APP vorgestellt und erklärt – mit vielen Vorlagen und praktischen Beispielen zum Downloaden.

Band 1: Unternehmensstrategien – Prozesse und Vorgehen

In Band 1 stellen wir dar …

Format Band 1: Ebook PDF, 74 Seiten

Instrumente für die Strategieentwicklung

Seit längerer Zeit stellen wir über unsere Website Anleitungen und Instrumente für die Strategieentwicklung zur Verfügung. Pro Woche werden im Schnitt drei bis fünf Dateien und Whitepapers heruntergeladen – und das ohne gezielte Werbung.

Die Themen, die am meisten interessieren sind der Strategieprozess und die Funktionalstrategien, wie z.B. HR-Strategie oder Produktionsstrategie. Diese beiden Fragestellungen machen ungefähr die Hälfte der Downloads aus. Weitere oft nachgefragte Inhalte sind OKR (Objectives & Key Results), Tools für den Strategie-Setup und Wettbewerbsanalysen. Was aber interessanterweise fehlt, ist der Kundennutzen. Dabei ist doch der Kundennutzen das, was ein Geschäftsmodell erst zum Laufen bringt.

Ganz aus dem Rahmen fallen Themen wie BSC (Balanced Score Card) und BMC (Business Model Canvas). Die Zukunft wird zeigen, ob mit OKR das gleiche passiert, was heissen würde, dass es auch nur eine weitere Modeerscheinung ist.

Der Kundennutzen

Wir sind daran, das Angebot neu zu überarbeiten und werden ab Februar monatlich ein Thema präsentieren. Und anfangen werden wir, wie könnte es anders sein, mit dem Kundennutzen. Das ist nun mal eines der wichtigsten Instrumente für die Strategieentwicklung. Sie bekommen einen ausführliche Anleitung sowie die Darstellung eines Beispiels, das wir mit der STRATEGY.APP erstellt haben. Gleichzeitig bekommen Sie den Zugang zur STRATEGY.APP zu einem absoluten Spezialpreis, damit Sie das Instrument jeweils gleich selbst ausprobieren und für Ihr Unternehmen einsetzen können.

Vorschau

Folgende Themen sind in Vorbereitung und werden im Monatsrhythmus für Sie zum Downlad bereitgestellt:

StrategieKompakt

Und warum nicht gleich wieder einmal die Strategie überprüfen? Mit der Methode «Strategie Kompakt» erstellen Sie in zwei Tagen das Gerüst einen robusten Strategie. Hier finden Sie das eBook zum Herunterladen:

Ich freue mich jetzt schon auf viele Feedbacks und interessante Diskussionen.

Bis demnächst.

Ein frohes neues Jahr

Unternehmenssteuerung in Zeiten permanenter Krisen

Neben hausgemachten Krisen, wie Strukturwandel und Rohstoffkrisen, und den üblichen Herausforderungen der VUCA- und/oder BANI-Welt, treten auch plötzliche und unverhoffte Krisen auf. Diese treten jedoch in immer kürzeren Abständen auf und mit zunehmender Intensität und Tragweite. Wie kann nun aber die Unternehmens-steuerung in Zeiten permanenter Krisen gelingen?

„Nicht die stärksten oder die intelligentesten Unternehmen werden überleben, sondern diejenigen, die sich am schnellsten anpassen.” Als Sieger werden Unternehmen dastehen, welche sich schnell auf die neuen Rahmenbedingungen einstellen. Dabei müssen auch alle Mitarbeitenden am gleichen Strang ziehen – und in die gleiche Richtung.

Doch welche Management-Methode eignet sich am besten, unternehmerische Resilienz aufbauen und

Mit OKR die Krisen meistern

In Krisenzeiten und Zeiten des permanenten Wandels ist Planung nur bedingt möglich. Strategieumsetzung nach linearen Vorgehensmodellen ist nicht mehr zielführend. . Vielmehr ist eine agile und iterative Strategieumsetzung gefordert.

Objectives&KeyResults (OKR) hat sich als Zielmanagementsystem und Instrument zur agilen Strategie-umsetzung bestens bewährt. Die Methode erlaubt eine «lernende» Strategieentwicklung. Dabei setzen wir Ziele im gesamten Unternehmen mit 360° Umsicht und zeigen Fortschritte transparent auf.

Bereiten Sie sich jetzt auf die nächste Krise vor, besuchen Sie eines unserer
3-Tages-Praxisseminare

Wie wir den Kundennutzen visualisieren

Kundennutzen ist der grösster «Trigger» für Marktanteilsgewinne

Die «Value Map»

Die «Value Map» zeigt unsere Position im Vergleich zum Wettbewerb. Die «Linie des ausgewogenen Kundennutzens» teilt die Value Map in zwei Bereiche: in den Bereich des positiven und in den Bereich des negativen Kundennutzens.

Strategisch gute Position in der Value Map

Die gute Nachricht ist, wir liegen genauso wie die Sanitätshäuser und die Online-Shops im Feld des «positiven Kundennutzens». Die noch bessere Nachricht ist, dass wir aus der Sicht der Kunden den höchsten Kundennutzen stiften. Dies zeigt sich durch den grössten Abstand im rechten Winkel von der «Linie des ausgewogenen Kundennutzens».

Weit abgeschlagen im Feld des «negativen Kundennutzens» liegen die Orthopäden. Auch die Sportläden liegen im negativen Feld des Kundennutzens mit dem Unterschied, dass sie sehr nahe an der «Linie des ausgewogenen Kundennutzens sind. Durch gezielte Massnahmen können diese rasch ins Feld des positiven Kundennutzens kommen und ein gewichtiger Konkurrent werden.

Was ist zu tun?

In unserem Beispiel müssen wir hinterfragen, was zu tun ist, um unsere Mehrwertposition zu halten bzw. auszubauen. Und wie können wir diesen über einen längeren Zeitpunkt halten? Wie wir wissen, ist der strategische Vorteil immer nur temporär. Er ermöglicht gute Margen zu generieren und gesund zu wachsen.

Für diejenigen, die im Bereich des negativen Kundennutzens positioniert sind, ist Krisenmanagement angesagt.

Was es mit der «Diagonale» (Linie des ausgewogenen Kundennutzens) auf sich hat und wie sich diese in Preismärkten und Qualitätsmärkten unterscheidet, zeigen wir Ihnen im nächsten Blogbeitrag.

Das «Attribute Chart»

Die zweite Visualisierung, die «Attribute Chart» zeigt im Sinne einer SWOT, die Verkaufsargumente (Stärken), die notwendigen Verbesserungen (Schwächen), die noch nicht ausgeschöpften Chancen und die möglichen Risiken.

Strategische Stärken und Schwächen werden sichtbar

Die «Attribute Chart» hat zwei Dimensionen: Einerseits der Abstand zu den Konkurrenten in den kaufentscheidenden Kriterien und andererseits die Gewichtung der Kriterien (welche Kriterien sind bedeutsamer als andere).

In allen kaufentscheidenden Kriterien, die über der Nulllinie liegen, sind wir besser als die Konkurrenten. Rechts oben ist der «USP-Corner». Haben wir ein Kriterium in diesem Bereich, besitzen wir darin eine wirkliche Alleinstellung. Diese gilt es zu halten, abzusichern bzw. auszubauen.

Der Bereich links oben, zeigt auf, in welchen Kriterien wir eine «Überqualität» anbieten, die niemand braucht, keine Wertschätzung erfährt und der Kunde auch nicht bereit ist zu bezahlen. Dort haben wir Kostensenkungspotentiale. Es ist Wertanalytik angesagt.

Falls sich ein Kriterium rechts unten, im sogenannten «Desaster-Corner» befindet, ist unmittelbare Gefahr im Verzug. Es muss umgehend eine gravierende Verbesserung erzielt werden, da man sonst in der Gunst der Kunden rasch und massiv Boden und Marktanteile verliert.

Der wahrgenommene Kundennutzen ist der grösste «Trigger» für Marktanteilsgewinne. Dies ist eine der wesentlichen Erkenntnisse der Strategieforschung.

Stellen Sie sich einmal die folgenden drei Fragen:

  1. Sind wir in einem Preismarkt oder in einem Qualitätsmarkt?
  2. Bieten wie im Vergleich zum Wettbewerb einen positiven Kundennutzen?
  3. Welche Qualitäts-Merkmale müssen verbessert werden, um die Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen? (nicht den Preis).

Im nächsten Blogbeitrag zeigen wir, wo und wie sich die Visualisierung für Preis- und Qualitätsmärkte unterscheidet.

Wie Sie einen strategischen Blindflug verhindern …

… und sicher im Ziel landen !

Kennen Sie das auch – Die Prioritäten ändern alle paar Monate, weil neue Ideen aufkommen oder der Verkauf andere Kundenwünsche oder Bedürfnisse meldet.

Dann stocken laufende Initiativen, neue Projektteams werden gebildet und die Firma marschiert für die nächsten Monate in die entgegengesetzte Richtung, um nach einer gewissen Zeit erneut die Richtung zu wechseln. Das Portfolio an Aufgaben und Projekten wächst dabei stetig an.

Die Folgen davon sind permanente Überlastung der Schlüsselmitarbeiter, Demotivation und eine grosse Ressourcenverschwendung. §

Mit drei unverzichtbaren Elementen verhindern den strategischen Blindflug. Es sind dies:

  1. Eine schonungslose Diagnose, die ihnen aufzeigt, wo die Herausforderungen liegen und mit welchen langfristigen Zielsetzungen sie denen begegnen können.
  2. Leitlinien, mit denen Sie festlegen, wo sie mitspielen wollen und können. Das sind ihre strategischen Stossrichtungen.
  3. Kohärentes Handeln, mit denen Sie konkrete Massnahmen formulieren. Objectives & KeyResults (OKR) ist dafür das geeignete Instrument.

Wenden Sie die drei unverzichtbaren Elemente in ihrer Strategiearbeit bereits an?

Wie wir der Kundennutzen messen


Wenn Sie die drei Fragen aus dem ersten Teil für einen Ihrer Käufe beantwortet haben, dann haben Sie den ersten Schritt bereits hinter sich. Wir gehen für diese Messung nämlich von den Kaufkriterien aus, von den kaufentscheidenden Produkt-, Service- und Image-Merkmalen. Diese setzen wir in Vergleich zu den wichtigsten Konkurrenten.

Vorgehen in 8 Schritten:

  1. Bestimmung des Strategischen Geschäftsfeldes/Segmentes:
    Wir führen die Kundennutzenanalyse in der Regel für ein Geschäftsfeld oder ein Geschäftssegment durch.
  2. Ermittlung der Kaufkriterien:
    Versetzen Sie sich in die Lage eines typischen Kunden und stellen Sie sich folgende Frage: Welches sind die wichtigsten Kriterien für den typischen Kunden, um dieses Produkte zu kaufen? (Der Preis bleibt dabei vorläufig ausser Ansatz).
  3. Gewichtung der Kaufkriterien:
    Wir verteilen nun 100%-Punkte auf die ausgwählten Kaufkriterien.
  4. Bestimmung der Konkurrenten:
    Wir listen die vier bis fünf hartnäckigsten Konkurrenten in diesem Segment auf.
  5. Bewertung des eigenen Unternehmens:
    Wie gut erfüllt unser Angebot auf einer Skala von 1 bis 10 jedes dieser Kaufkriterien?
  6. Bewertung der Konkurrenten:
    Fragen Sie sich, wie erfüllt der jeweilige Konkurrent die einzelnen Merkmale? Besser, gleich gut oder weniger gut als wir selbst?
  7. Ermittlung des relativen Preisniveaus:
    Wie ist das Preisniveau von uns gegenüber dem der Konkurrenten?
  8. Gewichtung zwischen Qualität und Preis:
    Wie wichtig sind aus der Sicht des Kunden die erhobenen Merkmale/Kriterien im Verhältnis zum Preis bei einem Kaufentscheid.

Ergebnis

Mit ein paar Excel-Formeln wird der Kundennutzen daraus berechnet:

Wir sehen an diesem Beispiel, dass wir einen hohen positiven Kundennutzen haben. Das ist doch schon eine gute Ausgangslage.

Im nächsten Beitrag zeigen wir Ihnen, wie wir diese Ergebnisse visualisieren und Massnahmen daraus ableiten. Anhand von Beispielen stellen wir damit die strategische Position unserer Angebote dar.

Bis nächste Woche

Ignaz Furger und Wolfgang Astecker